Hannah Dahl Business Consultant

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Von der IT- und Prozess-Beraterin zur Gründerin des ersten Coworking Spaces für Frauen in Deutschland

Als Beraterin in der Software-Branche wurde mir schnell klar, dass dies nicht die Arbeitswelt der Zukunft sein kann. Unflexibel, kinderunfreundlich, Geld verschwenden, da „Change Management“ bei der Digitalisierung immer rausgestrichen wurde und sich dann alle wunderten, wieso die Leuten denn nicht so wirklich dabei sind…
Nach zwei Monaten Babypause bin ich zurück in den Job – mit erschreckend viel Gegenwind, sogar vom Arbeitgeber. Milch pumpend auf der Kundentoilette fragte ich mich: Wie kann es noch gehen?
CoWomen wurde im März 2017 mit der Idee eines Coworking Spaces mit Kinderbetreuung angedacht – naheliegend. Kurz danach wurde klar: Ein Space nur für Frauen. Mit Kinderbetreuung? Hm…irgendwie nicht.
Im September 2017 stießen Sara-Marie Wiechmann und Kat Brendel dazu und wir haben CoWomen zu dem gemacht, was es wirklich ist. Wir wollten ein Imperium bauen! CoWomen – der Community Space für „women with drive“.
Der erste Coworking Space für Frauen in Deutschland öffnete im Mai 2018 in der Nähe der Torstraße in Berlin-Mitte. Es war der kleinste und gemütlichste Space. Wir hatten übrigens auch diverse Menschen und zwischenzeitlich feministische Männer bei uns im Space. Der Fokus liegt auf Frauen, aber nur wenn wir für alle da sind, schaffen wir Veränderungen.

CoWomen →

CoWomen - so ging es weiter

Ende 2018 zogen wir in die Alte Münze, ein ikonisches Gebäude auf der anderen Seite von Berlin-Mitte. Eine ehemalige Münzprägeanstalt mit viel Geschichte. Auf 270 Quadratmetern haben wir hier im Jahr 2019 über 2.000 Menschen begrüßt, zu vielen Tagen Coworking, aber auch auf vielen Events. Und jede einzelne Begegnung war Inspiration für uns!
Im Mai 2019 der nächste Erfolg: Johannah eröffnet in Heidelberg den zweiten CoWomen Space. Wir konnten bereits Frauen in Europa viele wichtige Ratschläge mitgeben, die sie dabei unterstützt haben, ihre eigenen Spaces zu öffnen.
Die Alte Münze war für uns ein wichtiger Zwischenstopp und Türöffner und dann war es Zeit weiterzuziehen. Trotz Corona waren wir mutig und sind im Sommer 2020 in einen neuen, charmanten Space umgezogen. Im Herbst waren wir zum ersten Mal profitabel und dann kam die „zweite Welle“…Business is a numbers game und im November mussten wir die Entscheidung treffen: Im Mai 2021 schließen wir den Berliner CoWomen Space.

CoWomen Team
Kind words

CoWomen ChangeMakers - it's a feminist (working) world, darling!

Vor allem Sara und mir war immer klar, dass wir im Herzen (sowie Talent und Potenzial) Beraterinnen sind. Die meisten Menschen kommen zu uns, weil sie etwas bewegen wollen, weil die „klassische Arbeitswelt“ für sie so nicht funktioniert. Und auch wenn wir diese Menschen in ihren Businesses und Projekten mit Community und Space, Beratung und vielem mehr unterstützten, ist auch klar, dass der Weg raus aus den Unternehmen nicht für alle die Lösung ist: Wir gingen also wieder rein und unterstützten Organisationen und Unternehmen dabei, sich so aufzustellen, dass sie inklusive Organisationskulturen schaffen.
Es ging uns immer darum zu schauen, was wirklich gebraucht wird und nicht nur eine weitere Maßnahme auf ein Symptom zu werfen. Es geht um Ursachen, Impact. Unser Tun war nachhaltig und langfristig angelegt. Das geht nicht mit einem 1-Stunden-Workshop zu „Unconscious Bias“.
Aaaaber…ja, genau, ein großes Aber: Das Brett war so dick, der Gegenwind so stark, …denn die notwendigen und echten Änderungen können nur durch die Führung geschehen und für sie alle war es zu oft nur pink washing. Choose your battles – den Kampf konnten wir nicht mehr kämpfen.

CoWomen Changemakers →

Beratung aus Spaß und Überzeugung? It depends. ;)

Ich habe erst an der Universität Mannheim BWL und Romanistik studiert, dann im Master „Non-Profit Management und Public Governcance“ – immer mit dem Ziel, die Welt zu retten. Ich landete in einem Lobby-Verband, ich war jung und hatte eine Chefin, die mich gut begleitet hat. Ein Umweg über ein scheiterndes Start-up in Berlin brachte mich schließlich in ein Softwareunternehmen.
Als Angestellte habe ich mich zunächst mit der ganzheitlichen Personalentwicklung befasst und Konzepte erarbeitet. Dann habe ich mich als Seniorberaterin vor allem Prozessen verschrieben. Prozesse sind wie Kultur: Sie sind da, ob man will oder nicht, also gestalten wir sie lieber (sonst sind sie kacke). Prozessmanagement, -automation und -analyse waren vor allem mein Ding.
Als Geschäftsführerin von CoWomen und als Changemakerin für die (Arbeits-)Welt war ich angekommen.
Meine Themen sind nun klassischer: Organisationen verstehen und besser machen. Und das geht nur mit dem, was genau diese eine Organisation eben braucht.

Und dann sind da noch die Motorräder...

Ich fahre seit 20 Jahren Motorrad. Seit ich Familie habe, mache ich regelmäßig Sicherheitstrainings, trage eine Airbagweste, fahre noch umsichtiger.
Und hier bin ich Rider of the Week.

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Im Frühjahr 2021 wollte ich mir eine Reiseenduro und bin auf wenig alltägliche Informationen und einige Herausforderungen als Frau gestoßen. Daher fing ich an, über meine Erfahrungen zu berichten.

Mein Youtube-Kanal →

Hannah Dahl Business Consultant

Über mich

HannahDahl

Doing it anyway

Ich bin Hannah Dahl, leidenschaftliche Changemakerin, Beraterin aus Überzeugung, Gründerin, Mentorin, Speakerin, Feministin, Unternehmerin und voller Energie, noch mehr zu bewegen in dieser Welt und in Organisationen.
Ein treffendes Bild über mich bekommt man vermutlich so: „Oh, der Bahnhof ist sieben Minuten Fußweg entfernt, der Zug fährt in fünf Minuten. Komm, den nehmen wir!“
Mein Leben war sehr holprig, die Steine im Weg hielten mich nicht auf. Im Gegenteil: Sie zeigten mir, was man daraus bauen kann, und diese Erfahrungen bringe ich auch in mein Umfeld ein: Wenn jemand vor einer Herausforderung steht, dann fallen mir sieben Lösungsmöglichkeiten ein.

Einiges ist in uns veranlagt, was wir nicht beeinflussen können, und es uns unterschiedlich schwer macht, etwas anzupacken und durchzuziehen. Dennoch kann zum einen viel neu erlernt werden und zum anderen kann man sich hierüber bewusst werden und dann mit der Unterstützung von unterschiedlichen Werkzeugen vorankommen.
Dies trifft ebenso auf die Konzeption, Umsetzung und Begleitung von Projekten und neuen Prozessen in Unternehmen und Organisationen zu wie auch auf persönliche und berufliche Projekte und Zielsetzungen.

Nette Worte

Getting sh*t done

Sara, meine Mitgründerin, die mich täglich beeindruckt und von der ich viel gelernt habe und noch lerne, nennt mich „die Maschine“. Viele Bälle in der Luft halten, den Überblick behalten, gemeinsam weitergehen, loyal und verlässlich sein, sich auf Visionen besinnen und strategisch vorgehen. Und wenn nun noch ein wenig Druck und Stress dazu kommt, bin ich on fire.
Ich habe mich schon immer dafür eingesetzt, wirklich wirksam zu werden und etwas zum Guten zu verändern.
Mich machen viele Dinge aus. Ich bin eine Generalistin mit großem Bauchladen. Wovon Menschen und Organisationen um mich herum profitieren können.
Womit also anfangen…mit Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung. (Ja, gibt’s wirklich…)

Mehr über mich

CoWomen und ich sind bekannt aus:

Lasst uns sprechen

In einem ersten Gespräch schauen wir uns gemeinsam an, was falsch läuft oder welche App Sie glauben zu brauchen 😉

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