Doing it anyway


Ich bin Hannah Dahl. Fast Mitte 30 und wohne seit über elf Jahren in Berlin. Ich bin eine leidenschaftliche Changemakerin, Beraterin, Gründerin, Mentorin, Speakerin, Feministin, Unternehmerin und voller Energie, noch mehr zu bewegen in dieser Welt.

Ein treffendes Bild über mich bekommt man vermutlich so: „Oh, der Bahnhof ist sieben Minuten Fußweg entfernt, der Zug fährt in fünf Minuten. Komm, den nehmen wir!“ (Die Geschichte habe ich von meiner Mutter geklaut.) Mein Leben war sehr holprig, die Steine im Weg hielten mich nicht auf. Im Gegenteil vielleicht. Sie zeigten mir, was möglich ist und diese Erfahrungen bringe ich auch in mein Umfeld ein: Wenn jemand vor einer Herausforderung steht, dann fallen mir sieben Lösungsmöglichkeiten ein.

Ich bin überzeugt, dass einiges in uns veranlagt ist, was wir nicht beeinflussen können und es uns unterschiedlich schwer macht, etwas durchzuziehen. Dennoch kann zum einen viel neu erlernt werden und zum anderen kann man sich hierüber bewusst werden und dann mit der Unterstützung von unterschiedlichen Werkzeugen entsprechend realisiert werden.

Dies trifft ebenso auf die Konzeption, Umsetzung und Begleitung von Projekten und neuen Prozessen in Unternehmen und Organisationen zu wie auch auf persönliche und berufliche Projekte und Zielsetzungen.

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Meine Themen, meine Arbeit


Strategische Beratung - ganzheitlich, nachhaltig

Ich begleite bei der Findung, Konzeption und Umsetzung der Inklusionsaspekte der Unternehmensstrategie. Fokus hierbei liegt darauf, die Vision und Werte nachhaltig und umsetzbar an der Strategie auszurichten.

Führung & Kultur

Ja, das "Frauenthema" - zahlreiche Studien zeigen auf, dass die Führung der Zukunft von weiblich sozialisierten Werten geprägt ist. Das Gute: Dies kann gelernt und implementiert werden.

Diverse Teams arbeiten nicht per se effektiver, produktiver und innovativer zusammen (meist im Gegenteil). Erst in der richtigen Kultur und mit der entsprechenden Führung können sie ihr Potenzial entfalten.

100 % des Talentpools & des Marktes

Zu wenig Bewerberinnen, zu wenig Frauen auf dem Weg nach oben? Frauen machen (etwa) die Hälfte der Population, Fach- und Arbeitskräfte und Konsumentinnen aus. Also sollten wir den Zugang zu 100 % der Talente und Konumierenden ermöglichen.

Neben dem Bewusstsein hierfür sind transparente und objektive Strukturen der wichtigste Erfolgsfaktor.

Digitalisierung & Prozesse

Wir leben im 21. Jahrhundert. Nur weil die Technik existiert, muss sie nicht eingesetzt werden. Wichtig ist, das Prozess- und Wissensmanagement sorgfältig zu gestalten. Dann finden wir die richtigen Lösungen fürs Unternehmen.

Getting sh*t done


Sara, meine Mitgründerin, nennt mich „die Maschine“. Viele Bälle in der Luft halten, den Überblick behalten, gemeinsam weitergehen, loyal und verlässlich sein, sich auf Visionen besinnen und strategisch vorgehen. Und wenn nun noch ein wenig Druck und Stress dazu kommt, bin ich on fire.

Ich habe mich schon immer dafür eingesetzt, etwas zu verändern. Als Studierende habe ich Netzwerke gegründet, bin für chronisch kranke und behinderte junge Menschen in die Öffentlichkeit gegangen, habe offen über nicht-sichtbare Behinderungen gesprochen und Verständnis und dann auch Veränderungen bewirken können.
Ich habe Netzwerke (heute nennen wir das ja „Community“) gegründet, die bis heute bestehen.

Mich machen viele Dinge aus. Manchmal kommt mir in die Quere, dass ich in so vielen Bereichen etwas verändern möchte und auch könnte.

Womit also anfangen…mit CoWomen.

CoWomen - der erste Community & Coworking Space für Frauen in Deutschland


Als Beraterin in der Software-Branche wurde mir schnell klar, dass dies nicht die Arbeitswelt der Zukunft sein kann: Milch pumpend auf der Kundentoilette, keine Remote-Arbeit. Viel Verantwortung, aber wenig Beteiligung. Inklusive Unternehmenskultur nicht in Sicht.

CoWomen wurde im März 2017 zuerst angedacht als Coworking Space mit Kinderbetreuung. Kurz danach wurde klar: Ein Space nur für Frauen. Mit Kinderbetreuung? Hm…irgendwie nicht. Die Frauen, die hier arbeiten würden, haben in der Regel bereits eine Kinderbetreuung oder kommen auch vor allem, um mal weg von Zuhause ein wenig Freiheit und Ruhe im Kopf für ihre Projekte zu erleben.

Im September 2017 stießen Sara-Marie Wiechmann und Kat Brendel dazu und wir haben CoWomen zu dem gemacht, was es wirklich ist. Wir wollten ein Imperium bauen! CoWomen – der Community Space für „women with drive“.

Der erste Coworking Space für Frauen in Deutschland öffnete im Mai 2018 in der Nähe der Torstraße in Berlin-Mitte. Es war der kleinste und gemütlichste Space. Unser PoC. Wir haben übrigens auch diverse Menschen und zwischenzeitlich Männer bei uns im Space. Der Fokus liegt auf Frauen, aber nur wenn wir für alle da sind, schaffen wir Veränderungen.


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CoWomen - der Weg & Heute


Ende 2018 zogen wir in die Alte Münze, ein ikonisches Gebäude auf der anderen Seite von Berlin-Mitte. Eine ehemalige Münzprägeanstalt mit viel Geschichte. Auf 270 Quadratmetern haben wir hier im Jahr 2019 über 2.000 Menschen begrüßt, zu vielen Tagen Coworking, aber auch auf vielen Events. Und jede einzelne Begegnung war Inspiration für uns!

Im Mai 2019 der nächste Erfolg: Johannah eröffnet in Heidelberg den zweiten CoWomen Space. Wir hoffen, es folgen noch viele mehr. Wir konnten bereits Frauen in Europa viele wichtige Ratschläge mitgeben, die sie dabei unterstützt haben, ihre eigenen Spaces zu öffnen.

Die Alte Münze ist in der Zwischennutzung und verändert sich fortlaufend hin zu einem Musikstandort. Es war für uns ein wichtiger Zwischenstopp und Türöffner und dann war es Zeit weiterzuziehen. Im Frühjahr 2020 bereiteten wir den Umzug in einen charmanten, kleineren Space um, wieder in der Nähe des ersten Spaces (na gut, es ist schon Prenzlauer Berg). Dort sind wir angekommen und fühlen uns wohl. Von hier aus können wir die Welt regieren.

CoWomen ChangeMakers - it's a feminist (working) world, darling!


Vor allem Sara und mir war immer klar, dass wir im Herzen (sowie Talent und Potenzial) Beraterinnen sind. Die meisten Menschen kommen zu uns, weil sie etwas bewegen wollen, weil die „klassische Arbeitswelt“  für sie so nicht funktioniert. Und auch wenn wir diese Menschen in ihren Businesses und Projekten mit Community und Space, Beratung und vielem mehr unterstützen, ist auch klar, dass der Weg raus aus den Unternehmen nicht für alle die Lösung ist: Wir gehen also wieder rein und unterstützen Organisationen und Unternehmen dabei, sich so aufzustellen, dass sie inklusive Unternehmenskulturen schaffen.

Es geht darum zu schauen, was wirklich gebraucht wird und nicht nur eine weitere Maßnahme auf ein Symptom zu werfen. Es geht um Ursachen, Impact. Unser Tun ist nachhaltig und langfristig angelegt. Das geht nicht mit einem 1-Stunden-Workshop zu „Unconscious Bias“.


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Die gebrochene Sprosse der Karriereleiter - Frauen auf alle Ebenen!


Zusammen mit Stephanie Feser und Linda Oldenburg bringen wir die Beratung voran.

Es steht für uns außer Frage, dass inklusiv gelebte Diversität „the right thing to do“ ist, aber in Unternehmen sind moralische Fragestellungen selten zu rechtfertigen. Ursachen? Nun ja, wir können ja nun nicht den Kapitalismus stürzen. Wir können uns aber darauf konzentrieren, dass wir schauen, wieso intersektionale Inklusion Teil der Strategie sein sollte. Denn ja: it is the smart thing to do (too).

Wir fokussieren uns insbesondere auf die Thematik des „Broken Rung“ (gebrochene Sprosse der Karriereleiter), da Frauen nur oben ankommen, wenn den Unternehmen klar ist, wo und warum der Tipping Point ist, an dem „plötzlich“ wesentlich weniger Frauen auf bestimmten Ebenen vertreten sind, und sie genau hier ansetzen. Frauen müssen auf allen Ebenen paritätisch vertreten und gleichgestellt sein, nur so können sie auch oben ankommen.

CoWomen, die ChangeMakers…und laut werden. Ich wäre gerne noch lauter. Mal schauen, was ich hier noch so reiße. Unsere Themen sind so vielfältig wie wir: Arbeitswelten der Zukunft, Digitalisierung, Unternehmenskulturen, Gründerinnen, Unternehmerinnen…


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"You want to lift up family, economy, society? You invest in women!"- Melinda Gates

Die Welt retten...so so.


Ich habe erst an der Universität Mannheim BWL und Romanistik studiert, dann im Master „Non-Profit Management und Public Governcance“ – immer mit dem Ziel, die Welt zu retten, da ich gemerkt habe, dass Jura der falsche Weg wäre. Rechtmäßig- und Gerechtigkeit sind eben nicht (immer) dieselben Dinge. Ich landete in einem Lobby-Verband, ich war jung und hatte eine Chefin, die mich gut begleitet hat. Ein Umweg über ein scheiterndes Start-up in Berlin brachte mich schließlich in ein Softwareunternehmen.

Als Angestellte habe ich mich zunächst mit der ganzheitlichen Personalentwicklung befasst und Konzepte erarbeitet. Dann habe ich mich als Seniorberaterin vor allem Prozessen verschrieben. Prozesse sind wie Kultur: Sie sind da, ob man will oder nicht, also gestalten wir sie lieber. Prozessmanagement, -automation und -analyse waren vor allem mein Ding. Dennoch habe ich mich immer weiter eingesetzt für Parität auf allen Ebenen und nachhaltig Projekte umgesetzt vor allem für Eltern.

Als Geschäftsführerin von CoWomen und als Changemakerin für die (Arbeits-)Welt bin ich angekommen. Wir können noch so viel bewegen und verändern. Wir sind dran – keine Sorge.

Die Werte


Qualität. Nachhaltig. Datengetrieben. Langfristig. Authentisch. Und ein bisschen dicke Eier.

Worüber stolpere ich? Über oberflächliche Debatten, über Diskussionen, die sich im Kreis drehen. Über Aussagen wie „Diverse Teams sind produktiver.“ Nein…das sind sie nicht. Nicht per se. Menschen in diversen Teams fühlen sich gestresster. Erst wenn die Basis, die Unternehmenskultur, die Führung hierfür geschaffen sind, können sie auch ach so produktiv sein.

Datengetrieben und Transparenz: Wir wollen wissen, wo die Unternehmen stehen, was wir bewirken und wie nachhaltig etwas ist, was getan wird. Daten, Daten, Daten. Und noch viel wichtiger: Erst durch Transparenz und auch Objektivierung können wir mehr Parität erreichen.

Und darüber, dass ich am liebsten öfter direkter meine Meinung sagen würde und dabei zu oft fluche. Verzeiht.

Der Kreis schließt sich.


Mit CoWomen und den CoWomen ChangeMakers schließt sich zunächst mein Kreis, mein WHY, etwas in der Welt wahrhaftig zu verändern, um durch die Schaffung von Inklusion die (Wirtschaft und) Gesellschaft zu stärken. Eine bessere Gemeinschaft für alle. Heere Ziele? Na aber hallo…den Zug erwische ich!

Habt ihr das alles gelesen?

Möchtet ihr mehr erfahren oder braucht ihr Unterstützung bei der Umsetzung eurer Vorhaben?

Dann schreibt mir!

Unsere Story


In unserer Arbeit und unseren Anstellungen haben wir gemerkt, dass wir etwas bewegen möchten – über die jeweiligen Unternehmen und Projekte hinaus. Etwas, das der Wirtschaft und Gesellschaft einen Nutzen bringt.

Wir haben dann unseren Coworking Space, den ersten Space nur für Frauen in Deutschland, eröffnet: CoWomen. Dieser Community Space ist ein Ort für Inspiration, für die Projekte, Businesses und Ideen vieler Menschen (genau, nicht mehr ausschließlich Frauen).

Sara-Marie Wiechmann und Hannah Dahl vereinen sowohl die Erfahrungen als Frauen mit Verantwortung als auch in der übergreifenden Personal- und Unternehmensentwicklung. Wir kennen ebenso die Herausforderungen und Chancen als Unternehmerinnen.

CoWomen und ich sind bekannt aus...